Leben und Gesundheit
Berufsunfähigkeitsversicherung
Vergleich zwischen Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung
Zwei verschiedene Versicherungen und doch ist der Grundgedanke beider derselbe. Beide sollen im Falle eines schweren Unfalls, der eine körperliche Invalidität mit sich bringt, den gewohnten Lebensstandard erhalten. Bei genauerer Betrachtung unterscheiden sich die beiden Versicherungen jedoch in hohem Maße.
So soll der Berufsunfähigkeitsschutz den Versicherten im Invaliditätsfall nach einem schweren Unfall oder infolge einer Krankheit finanziell unterstützen. Und das in Form einer Rente, die monatlich und lebenslang gezahlt wird. Doch geschieht dies auch nur, wenn die Schwere der Invalidität so gravierend ist, dass es der versicherten Person nicht mehr möglich ist, seine Arbeit auszuführen. Damit ein normales Leben ohne reguläres Einkommen trotz allem noch möglich ist, greift die BU und schützt vor dem finanziellen Ruin.
Die Unfallversicherung hingegen leistet nur im Falle eines Unfalls. Erkrankt der Versicherungsnehmer so schwer, dass er seine Arbeit nicht mehr ausführen kann, so ist die Unfallversicherung für ihn bedeutungslos. Sollte es jedoch zu einem Unfall kommen, so kann man sich schon ab 1 % Invalidität auf eine vertraglich festgelegte Summe verlassen. Diese ist dazu bestimmt, die Kosten, die entstanden sind und noch weiterhin entstehen können, zu decken. Ein Rückgriff auf das persönliche Vermögen bleibt somit ausgeschlossen.
Um sich jedoch rundum abzusichern ist es immer empfehlenswert eine Unfall- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Denn man weiß ja nie, was noch auf einen zukommt.
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